Eine richtig gute Bolognese (Ragù alla Bolognese) ist mehr als nur eine Hackfleischsoße: Sie ist reine Soulfood-Küche, die nach Gemütlichkeit, Tradition und voller Aromen schmeckt. Das Geheimnis liegt im traditionellen Soffritto – der feinen Basis aus Möhren, Sellerie und Zwiebeln – und in der Geduld beim sanften Köcheln. Je länger die Soße auf kleiner Flamme zieht, desto sämiger, tiefgründiger und köstlicher wird sie.
Ob für das sonntägliche Familienessen, ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder als Basis für eine perfekte selbstgemachte Lasagne – dieses Rezept bringt echtes Italien-Feeling auf deinen Teller.
Zutaten: 4-6 Portionen
- 500 g Hackfleisch vom Rind
- 2 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel
- 2 Karotten
- 1 Stück Sellerie
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Tomatenmark
- 50 ml Rotwein
- 400 g passierte Tomaten
- 1 TL Zucker
- 1 Lorbeerblatt
- 1/2 TL Oregano getrocknet
- Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie fein würfeln.

Olivenöl in einem schweren Topf oder Bräter erhitzen. Das fein gewürfelte Gemüse bei mittlerer Hitze etwa 4-5 Minuten sanft anbraten.
Hackfleisch dazu geben und noch einmal ca. 3-4 Minuten scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.


Das Tomatenmark und den Zucker einrühren und für 1–2 Minuten mitrösten – das sorgt für eine schöne Farbe und Röstaromen.
Mit dem Wein ablöschen und diesen bei mittlerer Hitze fast vollständig einkochen lassen. Anschließend die Tomaten, das Lorbeerblatt und Oregano hinzugeben.

Die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren. Den Topf abdecken und die Soße für mindestens 2 bis 3 Stunden (gerne auch länger) sanft simmern lassen.


💡 Claudis Tipp:
Die richtige Pasta: In Bologna serviert man das Ragù traditionell mit frischen Tagliatelle oder Fettuccine, da die breiten Bandnudeln die reichhaltige Soße viel besser aufnehmen als Spaghetti.
Vorausdenken: Koche am besten gleich die doppelte Menge! Im Kühlschrank hält sich die Bolognese problemlos 3 Tage und lässt sich auch wunderbar einfrieren.